12:15 - 13:45 Uhr / UniMS
Gegenwärtige Debatten um die „Krise der Demokratie“ werden häufig von institutionellen oder ökonomischen Perspektiven dominiert. Die Politische-Kultur-Forschung nimmt eine andere Perspektive ein und erlaubt einen tieferen Blick in die subjektiven Fundamente politischer Ordnungen. Aus dieser Sicht ist Demokratie nicht bloß ein Set von Regeln und Institutionen, sondern eine „Lebensform“, die maßgeblich auf der Zustimmung, dem Vertrauen und den Werten ihrer Bürgerinnen und Bürger ruht. Das Seminar widmet sich der Frage, inwieweit diese kulturellen Grundlagen unter Druck geraten sind.
Die Veranstaltung ist eine reguläre Lehrveranstaltung.
Dozent*innen: Dr. Olaf Müller
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Anzahl der freien Plätze: 5
Veranstaltende Hochschule / Einrichtung
